Die Sache mit der Gerechtigkeit

16.08.2016 13:42

Unter irdischer Gerechtigkeit versteht man ein Regelwerk, welches es Advokaten aller Couleur ermöglicht, Gesetze bis zur Unkenntlichkeit zu beugen. Diese Gerechtigkeit ist ein keimfreies Gebiet für jede Art von Empathie. Es werden Schuldige zu Opfern - und Opfer zu Schuldigen gemacht. Das passiert jeden Tag, auf der ganzen Welt, im Namen des Volkes oder des jeweiligen Machthabers. Aber wer hat noch nicht darunter gelitten oder davon profitiert? Die irdische, von Menschen geschaffene und verstandene Gerechtigkeit, ist genauso unzulänglich wie der Mensch selbst.

 

Die höhere Gerechtigkeit könnte man auch als „Karma“ bezeichnen. Die Auslegungen dieser Art von Gerechtigkeit schwanken zwischen einem höheren Richter, also Gott, und zwischen der Geschichte mit dem Bösewicht, der irgendwann über seine eigenen Fallstricke stolpert, mitten hinein in die Umarmung einer ihn für immer läuternden Strafe.

 

Kannst du mal in deine Karten schauen, ob er für das, was er mir angetan hat, irgendwann bestraft wird? Wenn ja wie?

 

Manche Anrufer sind derart besessen von einer Gerechtigkeit nach ihren Auslegungen, dass man sich richtig unangenehm berührt fühlt, denn das, was der niedere Geist unter Gerechtigkeit versteht, ist nichts anderes als Rache. Dabei vergessen die meisten ihr eigenes Zutun nur zu gern.

 

Manchmal fragt man sich allerdings, wie es möglich ist, dass negative Elemente lange, bzw. ein ganzes Leben lang oder gar über Generationen hinweg am Wirken sein können? Dafür gibt es nach meinen Erkenntnissen mehrere Gründe:

 

  1. Wenn sich das Gewissen nicht meldet, dann entsteht kein Schuldkomplex, dann bleiben die Betroffenen „unschuldig“. So gesehen wäre ein jeder schuldig, der unabsichtlich oder unwissentlich „Böses“ tut in dem Bewusstsein der Unschuld.

  2. Schuldige, die eine Schuld vor sich selbst zugeben, leiden eventuell ein Leben lang unter einer „höheren Bestrafung“, ohne dass dies jemand mitbekommt. Denn höhere Gerechtigkeit ist selten das, was ein Ankläger unter Sühne versteht.

  3. Gibt es gar keine höhere Gerechtigkeit, da sich alles in jener gewissen Balance bewegt, in die ein Mensch mit seinen begrenzten Sinnen keinen Einblick hat.

  4. Ist alles, was sich auf dieser Welt ereignet lediglich ein Prozess von Ursache und Wirkung, ohne die menschlichen Zuordnungen von gut oder böse. Dieser Prozess würde auch ohne menschliche Charakterisierungen ablaufen.

 

Mein dringender Rat lautet, mit dem Warten auf höhere Gerechtigkeit nicht seine kostbare Lebenszeit zu verplempern. Mit dem Lechzen nach höherer Gerechtigkeit verharrt man in den falschen Energien und entwickelt eine regelrecht widerliche Signalgebung. Das bedeutet 1. Erfahrung verbuchen, 2. diese be.- und verarbeiten und zwar so lange, bis sich jene Kraft generiert, mit der man sich auf bessere Zeiten zubewegen kann.

 

 

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